postheadericon Produktschaffung von morgen

Sicher haben die Meisten schon mal von einem sogenannten 3D-Drucker gehört und auch wenn deren Fähigkeiten und Einsatzgebiete zumindest im privaten Sektor noch sehr beschränkt sind, so gibt es industrielle Methoden, die sich zwar mit einem 3D-Drucker vergleichen lassen, dabei aber deutlich effektiver sind. Die Rede ist vom sogenannten Lasersintern, einem Prozess, bei dem Werkstoffe durch einen Laser bis kurz vor ihren Schmelzpunkt erhitzt werden und sich so zu Formen verbinden, die vorher durch den Kunden festgelegt werden. Was nach Sci-Fi klingt ist schon längst möglich und Grenzen werden nur durch die Fantasie und Wünsche der Kunden festgelegt.

Produktvielfalt
Die zunächst digitalen 3D-Daten können durch die unterschiedlichsten Werkstoffe realisiert werden. Diese Werkstoffe umfassen dabei neun verschiedene Kunststoffe und sechs verschiedene Metalle, die speziell für Lasersintern entwickelt wurden. Durch eine ständige Weiterentwicklung und Forschung können in Zukunft außerdem noch weitere Werkstoffe hinzukommen.

Kosten
Dadurch, dass der komplette Bauraum im Kunststoff-Bauprozess ausgenutzt werden kann, ergeben sich deutliche Geschwindigkeits-und Kostenvorteile von Lasersintern gegenüber additiven Verfahren. Hiervon profitieren vor allem die Kunden, da sie deutlich mehr für ihr Geld bekommen, als durch alternative Prozesse.